Die ersten Tage mit einer Zahnspange

Nach dem Einsetzen einer neuen Zahnspange muss sich der Mundraum an die veränderte Situation gewöhnen. Folgende Beschwerden können während dieser Zeit auftreten:

Beschwerden beim Kauen und Druck auf den Zähnen

Zum Bewegen von Zähnen sind gezielte therapeutische Kräfte nötig. Der dadurch entstehende Druck lässt in der Regel innerhalb der ersten 3-4 Tage nach. Bevorzugen Sie daher anfangs weiches Essen. Bei akuten Schmerzen können Sie nach Rücksprache mit uns vorübergehend eine Schmerztablette nehmen.

Reizung der Mundschleimhaut

Wangeninnenseiten, Zunge oder Lippen können durch eine Zahnspange anfangs gerötet oder leicht aufgerieben sein. Die Mundschleimhaut ist sehr sensibel, so dass sich selbst kleine Erhöhungen an den Brackets der festen Spange oder an losen Spangen sehr scharfkantig anfühlen. Störende Stellen können Sie selbst mit Schutz-Wachs abdecken, das Sie von uns beim Einsetzen einer Spange erhalten.

Sprachbeeinträchtigung

Bei herausnehmbaren Spangen kann das Sprechen anfangs erschwert sein. Dabei ist es sehr wichtig, dass die Spange trotzdem gut getragen wird, damit sich die Mundhöhle, insbesondere die Zunge, gut anpassen kann. In der Regel muss die Spange aber z.B. in der Schule nicht getragen werden, sodass hier keine sprachlichen Nachteile entstehen.

Erhöhter Speichelfluss

Wenn im Mund mit der neuen Zahnspange etwas Ungewohntes vorhanden ist, kann dies vorübergehend zu erhöhtem Speichelfluss führen. Nach der Eingewöhnung normalisiert sich der Speichelfluss wieder.

Wenn Sie noch Fragen haben, sprechen Sie uns einfach an!